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Auf den Specht gekommen? Tipps für einen vogelfreundlichen Garten.

Aktualisiert: 23. Juni

Spechte werden bis zu 11 Jahren alt. In Europa tummeln sich ca. 10 verschiedene Arten: der Schwarzspecht, Grün – und Grauspecht, Buntspecht, Mittelspecht, Kleinspecht, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht, Blutspecht und der Wendehals.



Dem Gärtner hilft der Buntspecht, indem er, ein Fleischfresser, fast das ganze Jahr über fleißig und unermüdlich Holz- und Gartenschädlingen nachstellt: Borkenkäfern und ihren Larven im Holz ebenso wie anderen Insekten, die im Baumstamm heranwachsen.


Alle Specht-Arten sind geschützt und viele unserer heimischen Spechte sind hochbedroht. Immer weniger altes Holz und morsche Baumstämme (Totholz) verbleiben in Wäldern, Parks oder Gärten - ohne Totholz keine fetten Maden und Insekten, denen Spechte nachstellen können.



Tipps für einen vogelfreundlichen Garten

Wie lockt man die gefiederten Freunde in sein grünes Wohnzimmer? Eigentlich ist es ganz leicht. Werden zum Beispiel mit Dornen oder Stacheln bewehrte heimische Sträucher gepflanzt, bieten sie den Kleinen Unterschlupf und Nahrung. Wer eine „wilde Ecke“ im Garten anlegt und Brennesseln sprießen lässt, kann mit vielen Raupen und Faltern rechnen, die den Vögeln wiederum als Nahrung dienen. So fördern Sie die Vogelvielfalt ungemein!


Im Sommer ist es hilfreich, Wasserstellen aufzustellen oder in Bäume zu hängen. Hier ist auf tägliche Reinigung und Katzensicherheit zu achten.



Verletzten Vogel gefunden? Bitte keine Zeit verlieren!

1. Ruft uns an: 015161689537 Wir sagen euch, wie weiter zu verfahren ist.

2. Ruft bei der Wildvogelpflegestation in Kirchwald an unter 0160 96714064 und macht euch ggf. selbst schonmal direkt auf den Weg dort hin.


Quelle: Liga Vogelschutz, Nabu

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